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Was ist ein Schutzvertrag?

Wenn Sie von den Glückspfoten ein Tier übernehmen, muss ein Schutzvertrag unterzeichnet werden.

In diesem Vertrag sind alle relevanten Angaben, die das übernommene Tier betreffen (Rasse, Alter, Impfungen, Chip Nr., etc.) notiert und auch die Daten des neuen Tierhalters (Name, Adresse, Telefon) sowie eine Kurzbeschreibung der Haltungsbedingungen (Kinder, Garten, andere Haustiere, etc.) sind erfasst.

Obwohl jeder Verein bzw. Organisation seine eigenen Verträge verwendet, weichen sie untereinander nur in geringen Details ab.
In den überwiegenden Schutzverträgen verpflichtet sich der neue Tierhalter, das übernommene Tier immer artgerecht zu halten, es gut zu pflegen, eventuelle Krankheiten und Verletzungen umgehend tierärztlich behandeln zu lassen.

Hunde dürfen nicht im Zwinger oder an der Kette gehalten werden und es muss Sorge getragen werden, dass keine Fortpflanzung stattfindet. Katzen müssen bei Geschlechtsreife kastriert werden!
Es darf auf keinen Fall gezüchtet werden, um weiteres Tierelend zu verhindern.

Tiere aus Tierschutzorganisationen und Tierheimen dürfen niemals ohne Einwilligung des jeweiligen Vereines an Dritte weitergegeben werden. Sollte das Tier nicht mehr gehalten werden können, ist es an den verantwortlichen Tierschutzverein zurück zu geben.

Der zukünftige Tierhalter erklärt sich mit einem angekündigten späteren Besuch von Mitarbeitern des Vereines einverstanden, um sich vom Wohlergehen des Tieres überzeugen zu können.

Mit seiner Unterschrift verpflichtet sich der Tierhalter, wie bei jedem anderen privatrechtlichen Vertrag auch, die Vertragsbedingungen einzuhalten.

Sollte nun eine Kontrolle zeigen, dass das Tier entgegen diesen schriftlichen Vereinbarungen leben muss (sprich z.B. ein Hund an der Kette vorgefunden wird), hat der Tierschutz aufgrund dieser Schutzverträge eine solide Handhabe gegen den Tierhalter.
Es gibt Gerichtsurteile, die den Vertragsbruch strafen und den Tierschützern in vollem Umfang Recht geben – und zwar unabhängig von Expertengutachten oder amtstierärztlichen Aussagen.
Das Strafmaß geht von der Zahlung eines Bußgeldes an den Verein/die Organisation und der Übernahme der Gerichtskosten bis zur Herausgabe des Tieres an den Tierschutz.

Diese Maßnahme geschieht ausschließlich zum Schutz des vermittelten Tieres!

Es ist selbstverständlich auch allen Privatpersonen zu raten, bei der Weitergabe eines Tieres, solch einen Schutzvertrag unterzeichnen und sich einen Personalausweis zeigen zu lassen.
Ein ehrlicher Interessent und Tierfreund wird diese Vorsichtsmaßnahme zweifellos verstehen und anstandslos solch einen Schutzvertrag unterzeichnen.