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Warum wir eine Schutzgebühr erheben und auf einen Schutzvertrag bestehen:

„Mit Geld kann man einen wirklich guten Hund kaufen – aber nicht sein Schwanzwedeln.“ Henry Wheeler-Shaw

Da immer wieder Fragen zur erhobenen Schutzgebühr auftreten, möchten wir nachstehend eine kurze Erklärung dazu abgeben:

Die Schutzgebühr ist kein „Preis“ den wir für unsere Tiere erheben. Sie dient, wie der Name schon sagt, in erster Linie dem Schutz der Tiere. Leider ist vielen Menschen das, wofür sie bezahlen müssen, mehr wert als das, was sie umsonst bekommen. Geschenktes nimmt man oftmals sofort, bei allem, was Geld kostet, überdenkt man seine Entscheidung vielleicht doch etwas genauer und besser. Diese Einstellung auch einem Tier gegenüber zu haben, mag für einen Tierfreund sehr befremdend und unwahrscheinlich erscheinen, leider zeigt uns aber die Erfahrung, dass teilweise sehr viele Tiere nur geschenkt aufgenommen werden würden! Das Schicksal von vergebenen Tieren an solche Interessenten ist mehr als ungewiss und steht meistens unter keinem guten Stern.

Hier einige sehr negative Beispiele aus Erfahrungen mit „Interessenten“ für kostenlos abzugebende Tiere:

– Privater Weiterverkauf wird von Anfang an angestrebt (speziell von Rassetieren und Welpen)

– Katzen werden gesucht, um Hunde scharf zu machen

– Hunde und Katzen werden nur für dunkle religiöse Rituale missbraucht

– Verwendung für private Zuchtzwecke aus reiner Geldmacherei

– Weiterverkauf an Tierlabors oder in den Tierversuch

– Einige Leute lassen kostenlos erworbene Tiere bei Bedarf nicht tierärztlich versorgen („Das kostet ja mehr als die Anschaffung!“  Dies kommt leider sehr oft bei Kleintieren vor!)

In jedem Fall sind die Beweggründe schockierend und jeder Tierfreund, der die Verantwortung für ein Tier übernommen hat, muss bei der Weitergabe den größtmöglichen Schutz für dieses Tier anstreben! Dazu gehört einfach eine gewisse Kontrollmöglichkeit z.B. die Vorkontrolle vor der Übereignung und auch nach der Vergabe in einem angemessenen Zeitabstand, die Nachkontrolle des Tieres in seinem neuen Zuhause. Und eben auch ein Schutzvertrag und die Schutzgebühr.

Aber eine Schutzgebühr ist auch als Beitrag zu den angefallenen Unkosten sehr wichtig! Wir sollten froh sein, wenn wir unsere Tiere loswerden, wird häufig gesagt. Doch uns geht es im Tierschutz absolut nicht ums schnelle „Loswerden“, sondern darum, für jedes einzelne Tier das bestmögliche Zuhause zu finden und auch für weitere Schützlinge die bestmögliche Betreuung und tierärztliche Versorgung gewährleisten zu können. UND DAS KOSTET VIEL GELD!

Die Schutzgebühr dient nicht nur dem Schutz der vermittelten Tiere, sondern ist auch ein notwendiger Beitrag zu den täglich anfallenden Ausgaben. Speziell bei privaten Tierschutzorganisationen, die keine öffentlichen Zuwendungen erhalten, ist es dringend notwendig, wenigstens einen kleinen Teil der angefallenen Kosten wieder einzunehmen um effizient weiterarbeiten zu können. Bei seriösen Tierschützern werden diese Einnahmen sicher zu 100% wieder für Tierarztkosten und Verpflegung von bedürftigen Tieren aufgewendet und sollte daher für jeden Tierfreund zu akzeptieren sein.

Das Team der Glückspfoten