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Tierschutz auch über die Grenzen hinaus

Immer wieder wird in den Schlagzeilen und im Kreis der Tierschützer die Aufnahme von Tieren aus dem Ausland diskutiert. Wir von den Glückspfoten bekennen uns dazu, neben Tieren aus Deutschland auch Tiere aus dem Ausland aufzunehmen, um ihnen einen Start in ein neues Leben zu ermöglichen. Warum sollen wir weg sehen, wenn wir Kapazitäten haben? Selbstverständlich achten wir darauf, dass die Tiere alle vorgeschrieben Impfungen haben und das sie artgerecht transportiert werden (ausreichend große Transportboxen, Futter und Wasser während der Reise und selbstverständlich regelmäßige Pausen, damit die Tiere sich lösen können und sich bewegen).

Wir gehen offen damit um und begrüßen das eingeführte Trace Verfahren in Verbindung mit §11 des Tierschutzgesetzes sehr (seit 1.4.2004 von der Europäischen Union eingeführtes Datenbanksystem für den Tierverkehr innerhalb der EU). Genau bedeutet das: Seit dem 07.05.2010 ist das Verbringen von Katzen, Frettchen und Hunden aus dem Ausland nach Deutschland ebenso meldepflichtig wie für andere Tiere. Das Traces-System soll die Einfuhr kranker Hunde verhindern, ebenso wie die illegale Einfuhr von Hunden durch Hundehändler, die nicht korrekt arbeiten und sich an keinerlei Vorschriften halten.

TRACES ist ein europäisches, tierärztliches Informationssystem, bei dem die Veterinärämter aus dem In- und Ausland datentechnisch miteinander verknüpft sind. Jeder Hund, der ausreist, wird nicht nur wie all die Jahre vorher, vom zuständigen Tierarzt untersucht, sondern jeder einzelne Hund wird zusätzlich vom zuständigen Amts-Veterinär vor Ort 1-2 Tage vor der Ausreise untersucht, die EU-Ausweise/Impfungen werden kontrolliert, der Chip wird abgelesen und mit dem Pass verglichen.

Der Amts-Veterinär füllt dann die erforderlichen Traces-Bescheinigungen, mit den Daten des Hundes aus, außerdem die Art des Transportes, die Dauer, Ankunftsort und -zeit, Daten der Endstellen, alles wird in die Traces-Papiere eingetragen. Diese vollständig ausgefüllten Papiere werden dann vom Amts-Veterinär zum zuständigen Veterinäramt in Deutschland im Vorfeld, bevor der jeweilige Hund ausreist, übermittelt. Alles ist transparent, es können jederzeit Kontrollen, sei es bei den angegebenen Haltestellen auf dem Landweg oder aber am Flughafen bei Ankunft der Hunde, durchgeführt werden, was wir sehr begrüßen.

Erst wenn es nicht mehr nötig ist, Hunde und Katzen nach Deutschland zu holen, um darauf aufmerksam zu machen, welche Grausamkeiten sich in vielen anderen Ländern abspielen, sondern herrenlose Hunde auch innerhalb ihres eigenen Landes in gute Hände vermittelt werden können, haben wir etwas zum Tierschutz beigetragen! Darum helfen wir nicht nur Tieren in Deutschland. Tiere aus dem Ausland sind für uns nicht weniger wert. Wir sind dabei, es ist noch ein langer Weg und vielleicht möchten Sie uns ja ein Stück begleiten.

Das Team der Glückspfoten

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