Zuhause gesucht

Vermittlungshilfe

Gnadenplatz

Glückspfoten

Neuste Kommentare

  • Julia Kopetsch: Wie ich sehe konntet Ihr doch nicht widerstehen einen neuen
  • Claudia Hellbach: Tiffany konnte gesichert werden.
  • Billy: Lieber Woody, wir verfolgen Deine Geschichte von Anfang an und freuen
  • Julia Kopetsch: ICH BIN GUT ANGEKOMMEN Einen schönen zweiten Advent... Gestern Morgen bin
  • Julia & Michi: Und wir freuen uns schon riesig auf Ihn!!!

Archive

Männchen machen

(Anlehnung an Quelle: Mary Ray/Justine Harding – Dog Tricks)

„Sag Bitte“ oder „Männchen machen“

Hunde betteln zwar sehr gerne, aber nur wer wenige können tatsächlich diesen Trick zeigen. Dabei lernt der Hund, in einer aufrechteren Position die Balance zu halten, kurz: „Männchen machen“.

Wichtige Anmerkung:
Dieser Trick darf nur mit Hunden geübt werden, die ausgewachsen bzw. mind. ein halbes Jahr alt sind, damit die Hüftgelenke nicht überbelastet werden. Der Trick eignet sich nicht für Hunde mit Hüftgelenksdysplasie. Und auch mit erwachsenen Hunden sollte man die Übung nicht endlos wiederholen und nicht zu schnell zuviel verlangen.

So geht´s los:

Ihr Hund sitzt vor Ihnen. Lassen Sie dabei genügend Platz zwischen Ihnen beiden, damit der Hund die Vorderpfoten vom Boden anheben kann. Halten Sie ihm ein Leckerchen vor seine Nase und bewegen Sie diese Hand dann gleichzeitig, aber nicht zu schnell, nach hinten und oben, damit der Hund seinen Kopf dem Leckerchen folgend zurücklegen muss. Wahrscheinlich hebt er nun die Vorderpfoten vom Boden. Ist das der Fall, loben Sie ihn!!!!
Üben Sie alle Teilschritte dieser Übung immer mit Ruhe und lassen Sie ihren Hund nicht zu „wild“ auf das Leckerchen werden. Geben Sie ihm das Leckerchen, wenn die Vorderpfoten wieder den Boden erreicht haben, denn auf den Hinterpfoten balancierend ein Leckerchen zu erhaschen, ist anfangs noch deutlich zu schwierig für ihn. Es ist völlig ok, wenn der Hund anfangs die Vorderpfoten sofort wieder absetzt und wenn er sie nur leicht und kurz vom Boden anhebt. Es wird für ihn anfangs wahrscheinlich sehr schwer sein, sein Gleichgewicht zu halten. Außerdem werden bei dieser Übung Teile der Rückenmuskulatur mehr als gewöhnlich beansprucht. Auch das muss ganz langsam und vorsichtig trainiert und aufgebaut werden, damit sich bei Ihrem Hund keine Verspannungen bilden.

Wiederholen Sie die Übung ein paar Mal und fordern Sie jedes Mal ein bisschen mehr Höhe, bis Ihr Hund den richtigen Balancepunkt findet. Loben Sie auch schon, wenn er es anfangs nur ein bis zwei Sekunden schafft.
Überforden Sie jedoch auf keinen Fall Ihren Hund und wiederholen Sie diese Übung nicht zu oft! Wenn es nicht auf Anhieb klappt, ist das nicht schlimm. Geben Sie Ihrem Hund die Zeit, die er braucht. Er soll ja schließlich Spaß an der Übung haben!

Erst wenn Ihr Hund beide Vorderpfoten vom Boden heben und sich auf die Flanken setzen kann, fügen Sie das Kommando „Männchen“ oder „Bitte“ (oder ähnliches) hinzu.

Noch ein Tipp:
Jungen Hunden und großen Hunderassen fällt es oft viel schwerer, in dieser Position das Gleichgewicht zu halten. Sie können ihm daher anfangs auch helfen, indem Sie erst eine Pfote anheben und dann die Leckerchenhand über seinen Kopf halten, damit er dann auch die zweite Pfote vom Boden anhebt. Manche Hunde suchen auch Halt, indem sie beide Pfoten über Ihren Unterarm legen. Beide Hilfestellungen sind völlig ok. Erst wenn Ihr Hund diese Übung sicher im Gleichgewicht beherrscht, versuchen Sie den nächsten Schritt: Halten Sie das Leckerchen in der Rückhandposition und den stützenden Arm außer Reichweite.

Viel Spaß!

Auf die Nase – einfach – los! (letzter Teil)

SPIELHÖHLE

Ein Karton – und jede Menge Möglichkeiten! Mit etwas Fantasie wird die Pappschachtel im Nu zur Spielhöhle mit Suchtfaktor:

Nehmen Sie einen großen Karton und schneiden Sie eine der vier Außenseiten so weit auf, dass Ihr Hund bequem in den Karton gelangen kann.·  Statten Sie zunächst den Boden des Kartons mit Schnüffelverstecken aller Art aus: In Blumentropftrays aus dem Baumarkt, Papp-Paletten aus dem Supermarkt, Klorollen, Packpapier und Wellpappe lässt sich vortrefflich eine ganze Mahlzeit verstecken.

Jetzt wird‘s richtig interessant – denn Sie gehen auch in die dritte Dimension und beziehen die Seitenwände mit ein! Schneiden Sie mit einem Kartonmesser passend große Ritzen und Öffnungen, in denen Sie die verschiedensten Futterverstecke und Überraschungen fixieren, auf die ihr Hund beim Schnüffeln stößt.

Das können z.B. sein: futtergefüllte Pappröhren, mit Leberwurst ausgestrichene stabile Kunststoffbecher oder Naturkautschuk-Kauspielezeuge, Hundekekse oder Kaustangen.

(Quelle: www.spass-mit-hund.de – Christina Sondermann)

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachmachen!

Auf die Nase – einfach – los! (Teil 6)

Auf dem Leberwurst-Pfad

Bestimmt haben Sie Ihrem Hund schon irgendwann einmal eine Spur aus Futterbröckchen gelegt, die er sich dann erschnüffeln durfte. Hundeleberwurst sei Dank, können Sie dieses altbekannte Spiel jetzt aufpeppen: Mit der Leckerei aus der Tube (die es inzwischen sogar in einigen Drogeriemärkten zu kaufen gibt) wird Ihre Spur nämlich im Nu zum Fassadenkletterer! Sie sind völlig frei, wie Sie – Tupfer für Tupfer – den duftenden Pfad für Ihren Hund gestalten: ein Stück über den Boden, ein Mäuerchen hoch und wieder herunter, noch ein paar Meter über den Boden und dann einen Baumstamm hoch, zum Beispiel (natürlich immer so, dass Ihr Hund die Spur gefahrlos verfolgen und erreichen kann). Die Spur endet mit einem besonders dicken Tupfer als „Jackpot“ und vielleicht noch einem Extra-Leckerli als Überraschung.

Extratipp: Es muss nicht immer gleich eine Spur sein! Natürlich können Sie die  Leberwursttupfer auch einzeln an interessanten Stellen „festkleben“ und Ihren Hund danach suchen lassen!

(Quelle: www.spass-mit-hund.de – Christina Sondermann)

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachmachen!

Auf die Nase – einfach – los! (Teil 5)

Lecker Lektüre

Hätten Sie das gedacht? Eine einzige Zeitung kann locker ein paar Dutzend Futterverstecke bieten, die Ihr Hund erschnüffeln kann!

Man nehme

  • eine Trockenfutter-Mahlzeit des Vierbeiners oder ein paar Hundekekse,
  • eine Zeitung (Achtung: alte Zeitschriften oder ausrangierte Bücher sind für diesen Schnüffelspaß nicht geeignet –ihre Seitenränder sind zu scharfkantig!).

Packen Sie die Futterbröckchen zwischen die Seiten der Zeitung – und fertig ist der Lesespaß der anderen Art. Je dicker und zahlreicher die Futterbröckchen, umso einfacher ist das Geschnüffel. Je flacher sie sind, umso schwerer wird es (dann können auch schon mal die Fetzen fliegen).

Übrigens: Wenn Sie großformatige Zeitungen vor dem Bestücken einmal zusammenfalten, steht Ihnen gleich die doppelte Anzahl an Verstecken zur Verfügung!

(Quelle: www.spass-mit-hund.de – Christina Sondermann)

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachmachen!

Auf die Nase – einfach – los! (Teil 4)

Schnüffel-Hochstapler

Schluss mit der Langeweile auf dem Spaziergang! Rechts und links des Weges wartet jede Menge Abwechslung auf den vierbeinigen Schnüffler: zum Beispiel … Holzstapel! Zwar heißt es „Pfoten weg !“, wann immer es um Klettereien auf den Stapeln geht – denn das ist schlichtweg zu gefährlich. „Nase dran !“ macht aber Spaß. Es ist normalerweise unbedenklich, die Kopfseiten von Holzstapeln in Suchspiele einzubeziehen. Die Lücken zwischen den Stammenden lassen sich hervorragend mit Leckerlis bestücken – und auch das Lieblingsspielzeug kann darin versteckt werden.

Und so geht‘s: Wenn Ihr Hund noch neu im Spiel ist, bestücken Sie zunächst eine große Anzahl von Zwischenräumen unterhalb der Hunde-Nasenhöhe mit Futter. Später lassen Sie immer mehr Zwischenräume frei und bestücken auch Verstecke weiter oben, sodass Ihr Schnüffler sich ein wenig strecken und recken muss. Auch, wenn die meisten Hunde nicht auf dumme Gedanken kommen: Bleiben Sie immer in der Nähe und achten Sie darauf, dass Ihr Hund nicht doch einmal auf den Stapel hüpft.

(Quelle: www.spass-mit-hund.de – Christina Sondermann)

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachmachen!

Auf die Nase – einfach – los! (Teil 3)

Schnüffel-Tauchkurs

Die hervorragende Hundenase kann Gerüche auch wahrnehmen, wenn sie aus dem Wasser aufsteigen. So wird aus den Talenten des Vierbeiners ein Spaß für Sommertage:

  • Sie brauchen dafür eine transparente Kunststoffbox (für kleine Hunde unbedingt in niedriger Ausführung),
  • Futter, das im Wasser untergeht und
  • eine Gießkanne voll mit Wasser.

Setzen Sie die Kunststoffbox draußen auf einen Untergrund, vor dem das Futter kaum sichtbar ist, z.B. auf eine Wiese oder einen Kiesweg oder in ein Beet. Legen Sie mehrere Stücke Futter auf den Boden der Kiste und füllen Sie Wasser ein. Herausforderung für den Vierbeiner: zum einen das Futter orten, zum anderen sich trauen, mit der Nase ins kühle Nass zu tauchen und die Leckereien herauszuholen.

Der Tipp für alle Wasserscheuen: Beginnen Sie mit ganz wenig Wasser – so, dass gerade der Kistenboden benetzt ist. Kommt Ihr Hund gut klar, können Sie allmählich den Wasserspiegel steigen lassen. Feiern Sie Ihren Hund für seinen Mut – selbst, wenn der Tauchgang zunächst nur die Nasenspitze umfasst.

(Quelle: www.spass-mit-hund.de – Christina Sondermann)

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachmachen!

Auf die Nase – einfach – los! (Teil 2)

Galadinner in Jeans

So wird die Mahlzeit zum Schnüffel-Event!

Sie brauchen dafür

  • eine ausrangierte (Jeans-)Hose,
  • Futter (Trockenfutter, Hundekekse, Kau-Artikel), gerne auch verstaut in Futterbällen, Kauspielzeugen, Papprollen oder Packpapier,
  • und wenn Ihr Hund ein Spielzugfan ist: als zusätzliche Überraschung gerne auch das eine oder andere Lieblingsspielzeug.

Und nun entdecken Sie, wie viele (Futter-)Verstecke eine ausrangierte Jeanshose bietet: Packen Sie Futter und Spielzeug in die Taschen, verstauen Sie es in den Hosenbeinen, krempeln Sie die Hosenbeine um oder verknoten Sie sie und nutzen Sie die Umschläge und Knoten als Verstecke. Flechten Sie Kau-Artikel in die Gürtelschlaufen – und fertig ist der Such- und Knabberspaß! Sie möchten dafür keine Kleidungsstücke verwenden? Ein altes, verknotetes Bettlaken erfüllt für dieses Spiel genau so seinen Zweck!

(Quelle: www.spass-mit-hund.de – Christina Sondermann)

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachmachen!

Auf die Nase – einfach – los! (Teil 1)

Hunde sind Schnüffelweltmeister. Beschäftigungsmöglichkeiten, bei denen sie ihr Super-Riechorgan einsetzen können, machen sie glücklich! Hundebesitzer sind Alltagsmenschen. Nicht alle können oder wollen ihrem Hund ein ausgeklügeltes Beschäftigungsprogramm bieten. Und selbst alle  Trainingsbegeisterten kennen Tage, an denen der Alltag wenig Zeit für den Vierbeiner lässt. Dafür haben wir was! Gerade Schnüffelspiele lassen sich wunderbar auch im Alltagstrubel unterbringen: zum Beispiel als Bestandteile der ganz normalen Mahlzeit oder des – selbst kürzesten – Spaziergangs.

Und weil der Nasenspaß fast von selbst funktioniert, eignet er sich auch für Menschen und Hunde, die keine Beschäftigungsprofis sind oder werden wollen. Kleine Kostprobe gefällig?

Papprollen-Pool-Party

Futternapf war gestern – hier kommt der Schnüffelspaß!

Sie brauchen dafür

  • Papprollen, Papprollen und noch mehr Papprollen (von Klopapier und/oder Küchenpapier)
  • einen flachen Karton oder eine Kiste (Ihr Hund sollte mühelos mit dem Kopf über den Rand gelangen bzw. sogar hineinsteigen können), oder sogar einen Wäschekorb oder ein (trockengelegtes) Plantschbecken.

Papprollen von Klo- und Küchenpapier fallen in jedem Haushalt ständig an. Schön für Ihren Hund ! Denn wenn Sie ab sofort fleißig sammeln, dann können Sie ihn bald mit einem

ganzen Klorollen-Pool beglücken. Gegen den tauschen Sie dann und wann den Futternapf aus. Sofern Sie Trockenfutter füttern: Einfach eine Ration zwischen den Klorollen verschwinden lassen – und fertig ist der Schnüffelspaß. Für alle, die roh oder frisch füttern: Genau so gut lassen sich selbstgebackene Hundekekse in kleine Stücke brechen und zwischen den Rollen verstecken.

(Quelle: www.spass-mit-hund.de – Christina Sondermann)

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachmachen!

Zum Selbermachen: Intelligentes Hunde-Spielzeug

Hundespielzeug zum Selbermachen: Allesamt aus einfachem Haushaltszubehör herzustellen, gesundheitlich unbedenklich, einfach erneuerbar und das beste: Die meisten sind umsonst!

Die Einkaufstüte
Belohnen Sie Ihren Hund für das geduldige Warten während Ihres Einkaufs. Aber nicht mit den üblichen Leckerchen – sondern mit der großen Papiertüte, in der Sie die Einkäufe verstauen. Der Tütenzauber lässt sich kinderleicht zu einer Mutprobe für Ihren Hund umfunktionieren:

Stellen Sie die geöffnete Tüte auf den Boden. Befüllen Sie sie mit einigen Leckerchen. Lassen Sie Ihren Hund schnüffeln. Der Hund hat die Leckerchen auf Anhieb gefunden? Erhöhen Sie den Schwierigkeitsgrad! Geben Sie nur ein Leckerchen in die auf dem Boden stehende Papiertüte. Drücken Sie den Rand ein wenig zu. Und abwarten. Ungeduldige Hunde beißen schon mal in die Tüte, um an ihr Ziel zu kommen. Entsorgen Sie die Reste der braunen Tüte.

Schuhkartons
Bringen Sie Ihrem Hund bei, einen Schuhkarton zu öffnen.
1. Schritt: Nehmen Sie einen Schuhkarton, legen ein Leckerchen hinein und lassen Ihren Hund das Leckerchen herausholen.
2. Schritt: Legen Sie das Leckerchen in den Karton und legen Sie den Deckel quer darüber, so dass der Hund den Deckel nur wegzuschieben braucht. Wiederholen Sie diesen Vorgang und verkleinern Sie dabei jedes Mal die Öffnung, bis der Deckel locker aufliegt.
3. Schritt: Jetzt soll der Hund lernen, den Deckel nicht nur zu verschieben, sondern auch anzuheben. Heben Sie den Deckel des geschlossenen Kartons an einer Ecke an, so dass der Hund die Ecke mit Maul und Zähnen fassen kann. Fixieren Sie den Karton, damit er nicht wegrutscht. Einmal verstanden, können Sie auch hier den Schwierigkeitsgrad langsam steigern und den Deckel nach und nach immer fester verschließen.

Leckerchenrolle
Nehmen Sie eine stabile Rolle aus Pappe mit Deckel. Mit einer Bohrmaschine bohren Sie viele große Löcher in alle Seiten der Rolle. Füllen Sie kleine Leckerchen oder Trockenfutter in die Röhre und schließen Sie den Deckel. Lassen Sie Ihren Hund die Rolle anstubsen, bis die Leckerchen aus den Löchern kullern.

Ball- oder Leckerchenrutsche
Wer hätte gedacht, dass ein Stück Fallrohr plus Regenrinnenstutzen ein perfektes Hundespiel ergibt? Einfach das Fallrohr schräg auf einer Unterkonstruktion aus Holz befestigen – das sorgt für die nötige Stabilität trotz Schräglage. Dann den Stutzen mit einer Metallschelle an die Öffnung montieren. Der Stutzen hat die Funktion eines Trichters – nun muss der Hund mit dem Ball im Maul die Öffnung des Stutzens treffen, damit der Ball unten wieder herauskullern kann. Ein Riesenspaß auch als Wasser- und Sandrutsche. Achtung: Der Metallring, der Rohr und Stutzen verbindet, hat oftmals scharfe Kanten. Achten Sie darauf, die Kanten gut abzukleben, damit der Hund sich nicht beim Spiel verletzt.
Fazit von DOGS-Experten Martin Rütter: Eine echte Intelligenz-Aufgabe!!

Einen schönen Vorschlag zu Schnupperspielen für Hunde erhielt die DOGS-Redaktion von Helga Guder, Betreuerin der CLF Mobile Hundeschule in Heidelberg
Schon Welpen haben viel Spaß an Schnupperspielen, denn eine Fährte mit der Nase zu verfolgen ist jedem Hund angeboren. Schnupperspiele können überall – sogar in der Wohnung – ohne viel Aufwand und mit ganz einfachen Mitteln durchgeführt werden. Die Nasenarbeit macht dem Hund Spaß und schult zudem seine Konzentrationsfähigkeit.
Wichtig: Das Training wird nur mit positiver Bestärkung durchgeführt! Es ist wirklich sehr wichtig, dass Ihr Hund die Arbeit mit Freude macht und ausschließlich positiv assoziiert.

Trainingsbeispiel
Spielaufbau/Zubehör
• 10 kleine, identisch aussehende Plastik-Dosen mit Deckel, z.B. Quark-Becher. (Da Plastik den Geruch – wenn auch für uns Menschen nicht wirklich wahrnehmbar – stets annimmt, die Töpfe mit wasserfestem Stift je nach Inhalt beschriften, in der Spülmaschine reinigen, wenn das Spiel beendet ist)
• 5 unterschiedliche Hundeleckereien hohen Ranges: z. B. Leberwurst, Katzenfutter, Käse etc…
• 5 Töpfe befüllen und beschriften, 5 bleiben leer

Ziel des Spiels
Nase einsetzen, Appetenzverhalten zu mit Leckerchen befülltem Topf zeigen, Interesse am Geruchartikel bekommen

Ablauf des Spiels
5 leere Töpfe und einen mit Leckereien befüllten Topf (z. B. Leberwurst) in einer Reihe auf dem Boden aufstellen. Lassen Sie Ihren Hund absitzen und zeigen Sie ihm ein Stückchen Leberwurst auf Ihrer Hand (nicht fressen lassen). Der Hund wird aufmerksam daran schnuppern. Dann gehen Sie zu den Töpfen und täuschen vor, die Wurst auf einem der Töpfe abzulegen, gehen Sie dann zum Hund zurück und lassen ihn zu den Töpfen laufen.
Sofort wird er riechen, dass sich in einem Topf Wurst befindet und versuchen, an diese zu gelangen. Bestätigung erfolgt durch zügiges (!) Belohnen und Loben und/oder durch Öffnen des Topfs. Hund erneut absitzen lassen.
Nehmen Sie das Wursttöpfchen heraus und ersetzen Sie es durch ein Töpfchen mit z.B. Katzenfutter. Dann vertauschen Sie die Töpfe wie beim Hütchenspiel (nehmen Sie hierzu den Fuß, damit Sie nicht mit „Wurstfingern“ in Berührung mit den anderen Töpfen kommen). Nun zeigen Sie dem Hund in gleicher Art und Weise wie oben beschrieben das Katzenfutter, legen es zum Schein auf den Töpfen wieder ab und lassen Ihren Hund erneut nach dem Topf mit leckerem Inhalt suchen.

Lernerfolg
• Nach wenigen Einheiten wird der Hund
• gerne an dem Leckerchen auf Ihrer Hand schnuppern
• dynamisch zu den Töpfen starten
• systematisch die Töpfe abschnuppern
• den richtigen Topf auf seine Art anzeigen
• schon beim Anriechen die Assoziation haben, welche Bestätigung ihn erwartet.

Für fortgeschnittene Nasen:
Bauen Sie nach und nach auch für den Hund „unattraktive“ Gerüche mit ein (z.B. Teebeutel, Gemüse, Leder, Gewürze, Obst, Kaffee etc…). Befüllen Sie die Töpfe damit, lassen Sie den Hund daran schnuppern und dann zu den Töpfen gehen. Er wird sich nicht für den Teebeutel-Topf interessieren sondern natürlich für die Töpfe mit dem leckerem Inhalt, hat aber dennoch den Geruch registriert.

Für Profischnüffler
Verringern Sie die Konzentration der attraktiven Gerüche. Hierzu bestücken Sie mehrere Töpfe mit einem anderen dominanten Geruch (z. B. Kamillentee) und fügen Wurst /Wurstduft in absteigender Konzentration zu. Lassen Sie den Hund für ihn unbedeutenden Gerüche suchen und anzeigen.
Zu Beginn zeigen Sie dem Hund den „Köder“, welcher diesmal nach Tee UND Wurst riecht und lassen ihn mehrfach auf die Dose mit Wurst und Tee verweisen, ohne diese umzustellen oder zu verändern. Nach und nach wird die Wurstkonzentration sowohl im Köder in der Hand als auch im Topf gesenkt und zu guter Letzt wird ein Topf ohne Wurstduft und ausschließlich mit Kamille hingestellt.
Manche Hunde verweisen sofort auf den Kamillentopf, manche schnüffeln erst unsicher von einem Topf zum nächsten und zeigen dann unsicher an. Bitte belohnen und loben Sie auch hier Ihren Hund zügig, auch wenn das Anzeigeverhalten unsicherer als gewohnt ist. Auf diese Art und Weise wird Ihr Hund an immer mehr zu suchende Gerüche herangeführt.

Variieren Sie nach Lust und Laune, Ihr Hund wird Ihnen anzeigen, wenn sein Interesse und seine Konzentration nachlassen. Sie sollten dann das Spiel beenden. Eine Faustregel bzgl. der Spieldauer gibt es nicht, sie ist individuell von Hund zu Hund verschieden.

© DOGS Magazin

HERBSTZEIT IST SCHNÜFFELZEIT...

….finden wir zumindest, denn zu keiner anderen Jahreszeit laden so große Mengen an raschelndem bunten Laub zum Schnüffelspaß ein. Da bietet es sich doch förmlich an, die Hundemahlzeit ab und an ins Freie zu verlagern: einfach eine Hand voll Trockenfutter oder Hundekekse im Laub versenken – und schon wird das Fressen zum „Event“! Und meist schlagen wir noch zwei Fliegen mit einer Klappe: denn das Stapfen durch das tiefe Laub ist für die Vierbeiner gleichzeitig wie Gymnastik. Und während unsere Hunde ihre Nasen im Laub versenken, halten wir das Gesicht noch ein wenig in die Oktobersonne. 🙂

Weitere Ideen zum Mit- und Nachmachen finden Sie unter www.spass-mit-hund.de.

Das Team der Glückspfoten wünscht Ihnen dabei viel Spaß!

Das schlechte Wetter kommt bestimmt 4. Teil

Um die immer kürzer werdenden Tage noch sinnvoll mit seinem Vierbeiner zu nutzen, möchten wir Ihnen ein paar Beschäftigungsmöglichkeiten für den Innenbereich vorstellen.

Quelle: Patricia B. McConnel & Karen B. London; Spielend Freunde werden

Ich brauche ein Taschentuch

Sie niesen und Ihr Hund bringt Ihnen ein Taschentuch – noch ein Trick mit außergewöhnlichem Charme-Effekt! Natürlich fällt er viel leichter, wenn Ihr Hund schon Dinge apportieren kann, aber der Trick ist so schön, dass wir ihn einfach nicht auslassen konnten. Als Voraussetzung muss Ihr Hund „Nimm`s“ können. (Falls er das noch nicht beherrscht, fordern Sie die Anleitung bei uns an.)

Das Taschentuch bringen. Sobald Ihr Hund etwas auf Signal hin nimmt, Ihnen bringt und abgibt, können Sie ihm sagen, dass er ein Taschentuch aufheben soll. Manche Hunde werden vielleicht zögern, Ihnen ein Papiertaschentuch zu bringen – entweder wurden sie in der Vergangenheit dafür bestraft, die Box mit den Papiertaschentüchern darin zu plündern oder der Geschmack ist ihnen einfach unangenehm. Falls das bei Ihrem Hund der Fall ist, versuchen Sie es mit Stofftaschentüchern oder rollen Sie ein Papiertaschentuch zu einem Ball zusammen und werfen es. Viele Hunde heben gern ein Stofftaschentuch auf, wenn man einen Hundekuchen darin einwickelt. Bestärken Sie Ihren Hund mit Leckerchen fürs Fangen oder Aufheben des Gegenstandes vom Boden, selbst wenn er ihn sofort anschließend ausspucken sollte. Sobald er es willig aufhebt, fordern Sie ihn auf, es von Ihrer Hand zu nehmen. (Versuchen Sie, es ihm ein paar Mal zu zeigen und dann wieder schnell vor ihm verschwinden zu lassen – die Taktik „So leicht kriegst du mich nicht“ funktioniert auch bei Ihrem Hund!) Verlängern Sie nach und nach die Zeit, die er das Taschentuch im Maul hält, um eine, dann zwei Sekunden und lassen Sie ihn irgendwann auch ein paar Meter weit mit dem Tuch im Maul gehen. Bei manchen Hunden klappt das schon beim ersten Mal, bei anderen kann es ein paar Einheiten lang dauern.

Das Niesen wird zum Signal. Jetzt, wo Ihr Hund ein Taschentuch aus Ihrer Hand nimmt und im Maul hält, stecken Sie es teilweise in Ihre Hosentasche oder in eine Tücherbox, die Sie mit Klebeband auf einem niedrigen Tisch befestigt haben. Niesen Sie mit einem deutlichen HATSCHI und sagen dann „Nimm`s“, während Sie Ihren Hund mit Zeigen auf das Taschentuch oder Wackeln an dessen Rand helfen. Bestärken Sie alles, was Ihrem gewünschten Ziel irgendwie ähnelt, selbst wenn er nur zum Taschentuch hingeht und es einen kurzen Moment ins Maul nimmt. Achten Sie aber sehr gut darauf, wofür genau Sie ihn bestärken – sagen Sie exakt in dem Moment „Gut!“ oder clicken Sie mit einem Clicker, wenn er das Gewünschte tut. Sobald er das Taschentuch willig zurückbringt, schleichen Sie das Signal „Nimm`s“ langsam aus und benutzen nur noch HATSCHI als Signal. Verlangen Sie mit der Zeit immer mehr Bestandteile des ganzen Tricks von ihm, bis er das Taschentuch nach Ihrem Niesen aus der Box oder Ihrer Hosentasche zieht und Ihnen gibt.

Sie werden merken, dass dieser Trick etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt als der Sprung durch den Reifen oder „Schämst du dich nicht?“. Seien Sie geduldig und haben Sie Spaß – denken Sie immer daran, dass es nur ein Spiel ist! Wenn Ihr Hund das Taschentuch schnell aufhebt, freuen Sie sich, aber seien Sie nicht entmutigt, wenn es langsamer geht. Fassen Sie das Ganze einfach als eine tolle Möglichkeit auf, Ihren Hund bei schlechtem Wetter zu beschäftigen.

Viel Spaß wünscht das Team der Glückspfoten

Das schlechte Wetter kommt bestimmt 3. Teil

Um die immer kürzer werdenden Tage noch sinnvoll mit seinem Vierbeiner zu nutzen, möchten wir Ihnen ein paar Beschäftigungsmöglichkeiten für den Innenbereich vorstellen.

Quelle: Patricia B. McConnel & Karen B. London; Spielend Freunde werden

Schämst du dich nicht?

Dies ist ein wirklich guter Wohnzimmertrick, der Sie und Ihre Freunde selbst an düsteren Tagen zum Lachen bringen wird. Ihr Hund wird seinen Kopf unter einem Kissen oder einer Decke verbergen, sobald Sie „Schämst du dich nicht?“ sagen. Das erfordert zwar etwas mehr Trainingsaufwand, ist aber für die meisten Hunde nicht weiter schwierig und ein toller Trick zum Vorführen vor Freunden, dass sich der Aufwand lohnt.

Beginnen Sie, indem Sie ein Leckerli unter ein Kissen oder eine Decke legen, unter das oder die Ihr Hund die Nase schieben kann. Auch ein an der Rückseite einer Stuhllehne festgebundenes Stuhlpolster kann funktionieren, wenn es auf Nasenhöhe des Hundes ist. Zeigen Sie Ihrem Hund ein Leckerli, stecken die Hand mit dem Leckerli dann ein paar Zentimeter von der Nase des Hundes entfernt unter das Hundebett und loben ihn, wenn er es findet und frisst.

Sobald er seine Nase eifrig unter das Kissen zu stecken beginnt, sagen Sie mit fröhlicher, neckender Stimme „Schämst du dich nicht?“, sobald Sie das Leckerli hingelegt haben. (Sprechen in diesem Stadium nie in vorwurfsvollem Ton – Sie möchten ja nicht, dass Ihr Hund sich wirklich schämt!)

Mit steigendem Fortschritt schieben Sie das Leckerli immer weiter unter das Hundekissen oder –bett, damit Ihr Hund seinen Kopf ganz darunter steckt. Sobald er seinen Kopf ganz unter dem Bett hat, stecken Sie Ihre Hand mit einem Leckerli von der anderen Seite darunter. Das heißt, Sie und Ihr Hund befinden sich jetzt gegenüber, mit dem Bett zwischen ihnen. Es ist sehr wichtig, so schnell wie möglich auf die andere Seite zu wechseln, damit der Hund nicht in Versuchung kommt, seinen Kopf herauszuziehen und sich nach Ihnen rückwärts umzuschauen. Geben Sie ihm das Leckerli, sobald sein Kopf komplett bedeckt ist.

Sobald er seinen Kopf ganz unter das Bett steckt, können Sie zur nächsten Stufe übergehen. Schieben Sie Ihre Leckerchenhand wie zuvor unter das Bett, lassen sie aber geschlossen, damit der Hund nicht an das Leckerli herankommt. Warten Sie so nicht länger als ein oder zwei Sekunden, damit er nicht in die Versuchung kommt, seinen Kopf herauszuziehen um nach dem Leckerli zu schauen. Über mehrere Übungseinheiten hinweg verlangen Sie allmählich immer längere Intervalle, in denen Ihr Hund seinen Kopf nicht wegbewegen soll – bis zu drei oder fünf Sekunden – bevor Sie das Leckerli loslassen.

Die letzte Stufe besteht darin, „Schämst du dich nicht?“ zu fragen und darauf zu warten, dass Ihr Hund seinen Kopf unter das Bett steckt, ohne dass Sie zuvor ein Leckerli zur Motivation dort hingelegt haben. Es wird ihm sehr helfen, wenn Sie dabei an derselben Stelle sitzen wie zuvor und auch alles andere unverändert ist. Bewegen Sie sich einfach auf Ihre gewohnte Seite, geben ihm das Signal und bleiben in der gleichen Position wie vorher sitzen, mit dem Leckerchen in der Hand. Bereiten Sie sich darauf vor, ihn zu bestärken – immer auf der anderen Seite des Bettes und auf seiner Nasenhöhe – sobald er das gewünschte Verhalten zeigt. Irgendwann können Sie Ihre Frage auch stellen, wenn Sie ein ganzes Stück weit vom Bett entfernt stehen. Spendieren Sie ihm anfangs unbedingt ein Extralob und eine Extrabelohnung, wenn er den Trick auch dann zeigt, obwohl Sie weiter weg stehen.

Viel Spaß wünscht das Team der Glückspfoten

4. Teil – Ich brauche ein Taschentuch

Das schlechte Wetter kommt bestimmt 2. Teil

Um die immer kürzer werdenden Tage noch sinnvoll mit seinem Vierbeiner zu nutzen, möchten wir Ihnen ein paar Beschäftigungsmöglichkeiten für den Innenbereich vorstellen.

Quelle: Patricia B. McConnel & Karen B. London; Spielend Freunde werden

Das Versteckspiel

Das Versteckspiel bezieht Rückruftraining auf eine Art und Weise ein, die dem Hund Spaß macht und ihn bestärkt, es enthält Elemente von Entdeckerfreude und lehrt Ihren Hund, auch dann auf Zuruf zu kommen, wenn er Sie gar nicht sehen kann. Außerdem lehrt es Ihren Hund, auf Sie zu achten, damit er jederzeit weiß so Sie gerade sind – auch, wenn Sie mal ohne Leine spazieren gehen. Das sind eine Menge Vorteile für ein einfaches Spiel!

Um Ihren Hund das Versteckspiel beizubringen, rufen Sie ihn zunächst, wenn Sie teilweise außer Sicht sind. Sie können sich zum Beispiel halb hinter einer Tür verstecken oder hinter einen Gegenstand ducken, der zu klein ist, um Sie ganz zu verdecken – einen Putzeimer oder Servierwagen zum Beispiel. Sagen Sie „Komm!“ und klatschen oder schnalzen dann, oder sagen Sie hopp-hopp-hopp-hopp, oder schütteln Sie einen Leckerlibeutel, um ihn zum Herkommen zu bewegen. Sobald er Sie gefunden hat, belohnen Sie ihn mit tollen Leckerchen, werfen ein neues Kauspielzeug oder rennen los, damit er Sie jagen kann. Aber halten Sie sich bereits, ihn sofort auf der Stelle zu bestärken – wenn Sie erst aufstehen müssen, um die Leckerchen oben vom Schrank zu holen, ist das zu spät.

Je besser Ihr Hund Sie finden lernt, desto besser können Sie sich verstecken – hinter der Tür, in einem anderen Raum, in der Badewanne oder hinter dem Sofa – und den Schwierigkeitsgrad des Spiels steigern. Seien Sie kreativ und wechseln Sie Ihre Verstecke ab.

Eine besondere Art des Versteckspiels heißt „Familienkreis“ und wird von mehreren Personen gleichzeitig mit dem Hund gespielt. Sein zusätzlicher Vorteil ist, dass der Hund die Namen verschiedener Menschen lernen kann und Sie ihn später sogar zum Abholen bestimmter Personen schicken können.

Das Spiel geht ganz einfach: Einer sagt „Wo ist Jan?“, woraufhin Jan in die Hände klatscht und den Hund ermuntert, zu ihm zu kommen. Wenn der Hund zur richtigen Person geht, wird er gelobt, geht er aber zur falschen, wird er ignoriert. Sobald Jan den Hund gelobt hat fragt er „Wo ist Anna?“, woraufhin Anna den Hund zu sich ruft. Nur wenn der Hund zu Anna geht wird er belohnt. Aber Achtung – schnell bringt man dem Hund unabsichtlich bei, immer in einer bestimmten Reihenfolge zu unterschiedlichen Personen zu laufen anstatt wirklich auf deren Namen zu hören. Das können Sie vermeiden, indem Sie die Reihenfolge der aufgerufenen Namen immer ändern und mit unterschiedlichen Personen spielen. Wenn Sie immer mit den beiden gleichen Personen spielen, kann es sein, dass die Frage „Wo ist …?“ für den Hund nur „geh zu der anderen Person“ bedeutet.

Viel Spaß beim Verstecken wünscht das Team der Glückspfoten

3. Teil – Schämst du dich nicht?

Das schlechte Wetter kommt bestimmt 1. Teil

Um die immer kürzer werdenden Tage noch sinnvoll mit seinem Vierbeiner zu nutzen, möchten wir Ihnen ein paar Beschäftigungsmöglichkeiten für den Innenbereich vorstellen.

Quelle: Patricia B. McConnel & Karen B. London; Spielend Freunde werden

Das Suchspiel

Ein gutes Spiel zur Beschäftigung Ihres Hundes ist das Suchspiel. Sie können ihm beibringen, Leckerlis, seinen Ball oder irgendetwas anderes zu suchen und zu finden. Die meisten Hunde lernen dieses Spiel am besten mit Leckerlis, aber ausgesprochen spielzeugverrückte Hunde suchen vielleicht lieber nach Spielsachen.

Beginnen Sie damit, dass Sie Leckerlis auf den Boden oder auf Möbel in Ihrer Nähe legen, ohne dass der Hund Ihnen dabei zuschaut. Sie können zwei oder drei Leckerlis gleichzeitig hinlegen, vielleicht etwa einen halben Meter auseinander. Sagen Sie nun fröhlich „Such die Leckerlis!“ und klopfen Sie mit der Fußspitze oder zeigen Sie mit dem Finger, um Ihren Hund auf die Leckerlis hinzuweisen. Trotz ihres unglaublich feinen Geruchssinns werden die meisten Hunde zuerst ihre Augen benutzen, um die Leckerchen zu finden. Irgendwann werden sie dann lernen, sie durch Herumschnüffeln zu finden. Sobald der Hund Ihren Hinweis nach den Leckerchen zu schauen (oder zu schnüffeln) beginnt, lassen Sie den Fingerzeig oder das Klopfen mit der Fußspitze weg. Je besser Ihr Hund im Finder der Leckerlis wird, desto mehr können Sie den Abstand zwischen den einzelnen ausgelegten Leckerlis vergrößern, wobei Sie immer darauf achten, dass der Hund Ihnen nicht zuschaut. Sie können den Schwierigkeitsgrad erhöhen, indem Sie die Leckerlis über einen ganzen Raum oder sogar über mehrere Räume verteilen oder indem Sie schwierigere Verstecke wählen. Wenn Sie dieses Spiel als „Such den Kong®“ oder „Such den Ball“ spielen, besteht die beste Bestärkung für den erfolgreichen Hund darin, dass Sie mit ihm spielen. Sie können sofort in dem Moment, in dem er das Spielzeug findet, mit ihm spielen. Das Natürlichste von der Welt, nachdem Sie ihn zum Suchen eines Spielzeugs aufgefordert haben! Wenn Sie nach Spielzeug suchen lassen, haben Sie außerdem die zusätzliche Möglichkeit, Ihrem Hund die Namen all seiner verschiedenen Spielsachen beizubringen, sodass Sie ihm irgendwann sagen können „Such den Hasen“ oder „Such deinen Ball“. Manche Hunde lernen die Namen vieler verschiedener Gegenstände, was dieses Spiel zu einer unterhaltsamen Herausforderung machen kann.

Außer dass Sie Ihrem Hund mit etwas Spannendem beschäftigen, das seinen Verstand und seine Sinne fordert, hat dieses Spiel auch noch weitere Vorteile. Wenn Ihnen ein wenig Futter oder ein Leckerli heruntergefallen ist, können Sie Ihrem Hund künftig sagen, dass er es suchen soll. Er kann Ihnen helfen, sein Spielzeug wiederzufinden, wenn es weg ist, was zweifellos jedem mit seinem Lieblingsspielzeug von Zeit zu Zeit mal passiert. Wenn Sie Ihren Hund dann noch ins „Platz-Bleib“ legen, während Sie die Leckerlis oder das Spielzeug verstecken, können Sie das Spiel sogar mit Gehorsamsübungen verbinden.

Viel Spaß wünscht Ihnen das Team der Glückspfoten

2. Teil – Das Versteckspiel